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Tour 2 - 2024

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Vorwort

 

2024 – Ein Jahr nach der ersten Tour, und geht es weiter. Das Das die Dänemark Tour einen Nachfolger braucht ist ja klar. Und dieser wurde schnell gefunden: Schweden. Da meine Patentante in Schweden wohnt, habe ich auch dort einen Platz an dem ich nicht im Zelt übernachten muss. Das gibt mir auch die Möglichkeit mich etwas genauer in Stockholm umzusehen. Aber auch die Nächte im Zelt sollten diesmal anders sein. Ich hatte ein „Vorzelt“ zusätzlich dabei, um sowohl mein Fahrrad als auch die Satteltaschen darunter zu stellen. So sollten die Sachen sowohl trocken bleiben, falls es regnet, als auch etwas sicherer sein als offen neben dem Zelt. Außerdem hat Schweden den großen Vorteil des „Jedermannsrechts“ welches ich ggf. einsetzten könnte. Auch die Strecke habe ich aus der ersten Planung gelernt und keine 100KM Tagesabschnitte mehr eingeplant. Die Strecken pro Tag waren zwischen 40 und 50KM, damit ich kein Zwischenladen des Fahrrad-Akkus mehr benötige. Und die Strecke die ich mit dem Rad fahren will geht von Stockholm in den Norden, in ca. 300KM Luftlinie liegt das Ziel, aber natürlich orientiere ich mich nicht an der Luftlinie. Da macht ZickZack doch viel mehr Spaß. Ein Highlight sollte der See „Siljan“ sein, ein paar Übernachtungen vor dem Zieldorf „Järvsö“. Doch auch bei dieser Tour lief selbstverständlich nicht alles so wie es sollte, manche Sachen kann man einfach nicht Planen. Darüber mache ich mir aber noch keinen Kopf und so startet die Radtour 2 am 19.06.2024. Lets go! (Vlog 0)

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Der erste Tag war geprägt von der Zugfahrt nach Lübeck. In Lübeck habe ich kurz meine Oma besucht und bin noch etwas durch die Stadt gefahren. Da der Runderkurs einen Jahrgang über mir etwas über die Ausstattung des Ruderhauses gemeckert hat, zu dem sie ihre Ruderfahrt gemacht haben, hab ich auch bei dem Ruderclub Lübeck gehalten in dem ich früher selbst für 1,5 Jahre tätig war. Gegen Abend bin ich dann aber wieder zurück zum Lübecker Hauptbahnhof gefahren, denn die letzte Verbindung nach Travemünde stand an. Mit der gesamten Zugfahrt hatte ich keine Probleme. Alle Verbindungen waren pünktlich, oder so gleichmäßig verspätet, dass ich den Anschlusszug noch bekam. Am Skandinavien Kai angekommen ging die große Suche nach dem Check-In los. Aus Schweden kannte ich es nur über einen Automaten, nach einer ganzen Weile hin- und herfahren habe ich es dann beim Hotel versucht und tatsächlich, dort war der Check-In. Es war noch ca. eine Stunde bis der Weg in die Fähre auf machte, deshalb stellte ich mich in die LKW-Reihe, in die ich auf meinem Check-In Zettel gewiesen wurde und hörte mit einer Familie die neben mir in einem Auto war zusammen Radio. Ab wann entsteht bei euch dieses schöne Urlaubsgefühl? Bei mir war es genau hier, der Fähre zusehen wie sie anlegt, die Sonne zu spüren und den leichten Wind. Endlich geht es wieder los. Auf einmal kamen weitere Radfahrer auf der Nebenspur. Wahrscheinlich welche die sich auskennen, dachte ich und bin ihnen mal direkt hinterhergefahren. Und tatsächlich, wir Radfahrer durften schon deutlich früher auf die Fähre. Wir haben Gurte von dem Personal bekommen und mussten unsere Fahrräder an einem guten Ort sichern, sodass diese nicht die Wege für die LKWs blockieren. Dann ging es an Bord. Ich habe mir dieses mal direkt die Karte zum Pullman-Room geholt und hab dann auch festgestellt, dass ich den Raum diesmal komplett für mich alleine hab. Wenig später ertönte das Signal und die TT-Linie legte ab. Es wurde Abend und die Musik die in dem Vlog zu hören ist macht nun auch einen Sinn. Major Tom, diesen Song verbinde bestimmt nicht nur ich stark mit der Europameisterschaft 2024. An diesem Abend war das Achtelfinale zwischen Deutschland und Dänemark. Und dieses Spiel wurde natürlich auch auf der TT-Linie übertragen. Die Dänen und Schweden feuerten gemeinsam Dänemark an und die Deutschen Deutschland. Die Schweden und Dänen waren zwar deutlich in der Überzahl, aber die Atmosphäre war trotzdem super. Das Spiel war genauso schauklig wie die Schiffsfahrt. Es gab eine Gewitterpause, drei zurückgenommene Treffer aber am Ende stand es 2:0 für Deutschland und wir waren im Viertelfinale. Was ein gelungener Tag, jetzt aber schnell ins Bett, bzw. auf den Pullman-Sessel, denn morgen beginnt der Tag früh, da wir schon um 7 Uhr in Schweden anlegen werden. Also schonmal Hallo Schwedeeee… Zzzz (Vlog 1)

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Hallo Schweden? Die Nacht war ungewöhnlich schauklig für so eine große Fähre wie die TT-Linie. Die Nacht hab ich zwar ganz gut schlafen können, aber am morgen war mir so schlecht, dass ich gar nicht richtig Frühstücken konnte. Also ging es mit einem Brötchen im Magen von der Fähre runter und zum Bahnhof Trelleborg. Das Tagesziel für heute ist Malmö und auch heute gibt es nur ein paar Kilometer zu fahren, vom Bahnhof Malmö zum abgelegenen Camping-Platz. Beim Bahnhof angekommen hab ich mir das Ticket geholt noch etwas gewartet und dann kam schon der Zug. In Malmö fühlte ich mich endlich wieder besser und konnte mir etwas zu Essen kaufen. Recht gut gestärkt machte ich mich dann auf zum Campingplatz und baute mein Zelt auf. Es war auch schon Nachmittag, also machte ich mich mit dem Rad nur noch kurz auf um etwas durch die Gegend zu fahren im Vlog sieht man einmal das Vorzelt und Zelt aufgebaut. (Vlog 2) An diesem Tag bin ich früher schlafen gegangen, die erste Nacht diese Tour im Zelt.

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Probleme und Hindernisse. Der dritte Tag der Reise war voll mit Problemen. Schon direkt nach dem Aufstehen hab ich das erste Problem gesehen. Das Vorzelt ist samt Fahrrad umgekippt. Das Vorzelt ist leider nicht so stabil, weshalb ich es auch auf der weiteren Tour nicht mehr so aufgebaut habe wie am zweiten Tag, sondern eher als Plane genutzt habe. Doch nicht das umgekippte Zelt war das Problem, sondern das Fahrrad. Bei diesem ist die Halterung für das Schutzblech des Vorderrads abgebrochen. Ich konnte zwar noch fahren, aber ganz Stabil war das Vordere Schutzblech nicht und bei kurven ist mir die Halterung ab und zu an die Speichen gekommen. Aber lange darüber nachdenken konnte ich nicht, denn um 12 Uhr fuhr bereits der FlixBus nach Stockholm. Also alles zusammenpacken und ab aufs Rad. Kurz vor 12 stand ich dann am Busparkplatz in Malmö und wollte mit dem FlixBus nach Stockholm, doch dann. Problem Nummer 2 – Der FlixBus nimmt mich nicht mit. Hätte ich nach dem: Wir transportieren auch Fahrräder weitergelesen, denn etwas weiter unten stand: E-Bikes ausgenommen. Also bin ich erstmal in Malmö gestrandet. Ich habe mit meiner Patentante in Stockholm telefoniert und über ihren Sohn dann einen Reiseleiter an die Hand bekommen, der mich mit vielen verschiedenen Zugverbindungen bis nach Stockholm gelotst hat. Die erste Verbindung hat noch geklappt, doch dann: Problem Nummer 3: Die Zugtickets. In Malmö hab ich noch ein Ticket am Schalter ziehen können, doch ab dann gab es auf der ganzen Strecke keine Schalter mehr. Ich habe kläglich versucht die Zugtickets online zu bestellen, doch die Bank hat die Seiten im Ausland gesperrt und Tickets bestellen hat nicht wirklich geklappt. Ich musste die Tickets also im Zug kaufen. Doch nicht alle Schaftner haben Tickets verkauft. Zum Glück waren die Schaftner sehr nachsichtig und haben mich trotzdem mitfahren lassen. Zwischen Bahnsteigen Wechsel mit dem Rad über 50 Treppen innerhalb von 5 Minuten und den letzten Verbindungen des Tages habe ich es aber letztendlich noch an dem Tag bis nach Stockholm geschafft. Vielen Dank Philipp für die Rettung aus Malmö.

Was ein Abendteuer. (Vlog 3)

BLOG 4,5.se

Am vierten Tag der Radtour bin ich bei meiner Patentante untergekommen. Es war ein nettes Wiedersehen, bevor ich mich wieder meinem Rad widmete. Die Halterung des vorderen Schutzblechs wurde professionell mit Klebeband zusammengeklebt. Das hat ab dann wunderbar gehalten. Dann habe ich den Tag genutzt um mir Sollentuna anzusehen. Auch eine Strecke durch ein Waldgebiet hab ich mir nicht nehmen lassen. Das Mückenspray musste ich zwar alle 15 Minuten nachsprühen, aber ansonsten hat der Miniausflug sehr viel Spaß gemacht. Nach Stockholm rein ging es dann am fünften Tag. Dort bin ich durch die Gassen und Parks gezogen und habe mir ein Museum angeschaut. Auch ein Paar METAs für GeoGuessr konnte ich entdecken. Gestärkt und Motiviert kann die Radtour also jetzt erst richtig starten, also auf geht’s in den Norden an Tag 6. (Vlog4,5)

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